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ISG-Delegiertenversammlung

Ahmed Al Samarraie bleibt an der Spitze

 .04.08.2017 | Text: Melitta Burger .

Die internationale Shagya-Zucht hält sich mit ihren Fohlenzahlen stabil. Die ISG-Spitze macht sich für eine bessere Vermarktung stark.
Der tschechische Shagya-Araber-Verband ist an diesem Wochenende Gastgeber der Jahrestagung der Internationalen Shagya Gesellschaft. Die Delegierten der 20 in der ISG zusammengeschlossenen Verbände wählten dabei am Freitagabend in einer ausgesprochen harmonischen Versammlung auch den Vorstand für die kommenden drei Jahre. Ahmed Al Samarraie wurde dabei erneut zum Vorsitzenden der ISG gewählt.
Im Vorstandsbericht ging  der ISG-Vorsitzende auf das weltweit niedrige Niveau in der Pferdezucht ein. In den vergangenen Jahren habe sich die Zahl der gefallenen Shagya-Fohlen aber stabil gehalten. An der Spitze der ISG-Verbände steht Ungarn mit 70 Fohlen pro Jahr.
In Deutschland liegt die Zahl der Fohlen deutlich niedriger. Das liegt nach Aussagen von Ahmed Al Samarraie auch an der Tatsache, dass etliche Shagya-Züchter keinen Nachfolger gefunden und deshalb ihre Zucht aufgegeben haben. Aufgabe der Verbände und ihrer Mitglieder sei es deshalb, sich auch um Nachwuchs zu bemühen, der sich der Shagya-Zucht in der Zukunft annimmt.
Auch das Thema Marketing stand auf der Tagesordnung. In diesem Bereich müsse man sich besser aufstellen und auch besser international zusammenarbeiten, betonte der Vorsitzende. Die beste Werbung machen dabei Pferde, die erfolgreich im Sport sind.
Neu aufgelegt hat die ISG die beiden Hefte "Stutenfamilien in der Shagya-Araberzucht bis zu ihren Gründerstuten" und "Hengststämme in der Shagya-Araberzuch bis zu ihren Stammhengsten". Dabei handelt es sich um wertvolle Nachschlagewerke für alle Züchter dieser Rasse.
Die Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis:
Vorsitzender bleibt weiterhin Ahmed Al Samarraie, auch sein ebenfalls seit 2005 amtierender Stellvertreter, Tamas Rombaur aus Ungarn, wurde wiedergewählt. Zweiter stellvertretender Vorsitzender ist auch in den kommenden drei Jahren Franz Hoppenberger aus Österreich. Im erweiterten Vorstand wurde Jörn-Helge Möller im Amt bestätigt. Neu hinzu kommen Michael Horny und Lea Ernst, nachdem Petr Hajek und Dr. Walter Huber nicht mehr kandidiert hatten. Kassenprüfer bleiben Mareike Placke und Rudolf Meindl.
Übereinstimmend sprachen sich die Verbände für die Schaffung einer gemeinsamen Datenbank für die Shagyas aus allen Verbänden. Die nationalen Verbände verpflichten sich, ihre Daten an die ISG zu übermitteln. Mit Hilfe dieser Datenbank wird es auch die Möglichkeit geben, Zuchtwertschätzung für die internationale Shagya-Population zu betreiben. Auch eine Hengstgalerie und eine virtuelle Paarungsplanung wird angeboten.
Um die Shagya-Araber im Sport künftig besser zu präsentieren und damit Werbung für die Rasse zu machen, soll es künftig eine Global Endurance Trophy der ISG geben. Dazu sollen jetzt Gespräche mit der FEI geführt werden. Die Einzelheiten werden noch bekanntgegeben, der Vorstand wird jetzt die Details erarbeiten. Gedacht ist daran, den Preis von 2019 an im Rahmen eines großen FEI-Events zu vergeben. Sollte sich dieser Preis bewähren, kann er eventuell auch auf andere Sportarten erweitert werden, in denen Shagya-Araber erfolgreich unterwegs sind.
Nach mehrfachen Debatten über den Umgang mit Fohlen aus Embyrotransfers oder Klontechnologie stimmten die Delegierten einstimmig einem Vorschlag des Vorstands zu, solche Nachkommen nicht anzuerkennen.
Mit Bedauern nahmen die Besucher der  Mitgliederversammlung zur Kenntnis, dass sich der Kroatische Shagya-Verband aufgelöst hat. Neu in den Bund der ISG will Australien eintreten. Dazu werden Gespräche aufgenommen.